Darf in der Oper gebuht werden?

Hypo-Kulturnacht 27.06.08

„Darf in der Oper gebuht werden?“

Das Schumann Quartett
Barbara Burgdorf, Traudi Pauer, Stephan Finkentey, Oliver Góske,
spielt sich durch Mozarts „Dissonanzenquartett“
ca. 40 Minuten

Im Rahmen der Münchner Hypo-Kulturnacht präsentiert das Schumann Quartett und Martin Pfeil ein kurzweiliges Programm aus Musik und Videoprojektion, in dem unter anderem so wichtige Fragen ausgesprochen werden wie:
„Brauchen wir ein Gesetz, das Buhrufe in der Oper der Gotteslästerung gleich setzt?“
oder
„Haben sich in der Münchner Oper die Manieren so verschlechtert, dass man um den Fortbestand dieser Kunstgattung besorgt sein muss“.

Zunächst scheint aber nichts die beiden so unterschiedlichen Familien zu verbinden. Wären da nicht die beiden gleichaltrigen Söhne und ein misstrauischer Ariel, der anfängt zu recherchieren und dabei Unglaubliches zu Tage bringt…

Eine repräsentative Auswahl mit Aussagen besorgter Opernfans, Journalisten und Experten.
Vom bayrischen Opernbesucher:
„Es warn gar koane Kulissn auf der Bühne, sondern blos a riesenlange Holzkistn. Sag i zu mein Spezi, vielleicht san die Bühnenarbeiter bei der Gewerkschaft ÖTV und macha grad an Warnstreik“. Über Goethe, der in den Raum stellt:
„War denn Mozart populär?“
Bis zum Musikwissenschaftler, der schon vor 200 Jahren der Meinung war:
„Ich fand und finde also Mozarts Styl fehlerhaft. Mozart ist bei aller seiner unbestrittenen Genialität … unter den ausgezeichneten Autoren der allerstylloseste.“

Eines haben alle Zitate und kontroverse Meinungen gemeinsam: Es geht immer um Oper, um Mozart, um Mozartinszenierungen der Bayerischen Staatsoper München.

Ein musikalischer Abend, der aus der Reihe klingt.

Weitere Informationen unter: www.schumann-quartett.de